DRK startet Projekt „Gemeinsam für Barsinghausen“

DRK startet Projekt „Gemeinsam für Barsinghausen“

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Eigene Räume in der Marktstraße 33 werden eröffnet

Barsinghausen (wk). Die Organisation DRK-Soziale Dienste hat zur Einweihung der neuen Räume für das Projekt „Gemeinsam für Barsinghausen eingeladen. Am Dienstag, 5. Dezember 2017, werden die Räume um 14 Uhr in der Marktstraße 33 (Titelfoto) durch Gabriele Allgeier, Geschäftsführerin der DRK-Sozialen Dienste, eröffnet.

Zur Eröffnung gibt es Grußworte von Dr. Max Matthiesen, Stellvertretender Bürgermeister der Stadt Barsinghausen, sowie Steffen Baumann, Vorstand des DRK-Region Hannover. Zudem werden zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter von Verbänden und aus der Politik teilnehmen. Das Ziel des Projektes „Gemeinsam für Barsinghausen“ ist es, die bereits bestehenden Projekte der Integrations- und Gemeinwesensarbeit zu koordinieren und so Synergien nutzbar zu machen. Auch wird es in den Räumlichkeiten in der Marktstraße zukünftig eine Beratung für erwachsene Zuwanderer (MBE) geben.

„Gemeinsam für Barsinghausen“

Ziel des Projektes „Gemeinsam für Barsinghausen“ ist es, die verschiedenen Initiativen und Projekte der Integrations- und Gemeinwesenarbeit zusammen mit der Kommune, den Freien Trägern und den ehrenamtlichen Initiativen auf kommunaler Ebene zu koordinieren. Gemeinsam soll der Bedarf von Geflüchteten aus Barsinghausen und dem Umland ermittelt und die entsprechenden Angebote vermittelt werden.

Mit den bereits vorhandenen Angeboten soll dann gemeinsam eine Handlungsstrategie entwickelt werden, welche dazu beiträgt, Synergien besser zu nutzen oder neue Angebote zu initiieren, die dem Bedarf der Geflüchteten entsprechen. Hierzu zählt auch die Schaffung von Möglichkeiten zur Begegnung und zum gegenseitigen Kennenlernen von Neuhinzugezogenen und Barsinghäusern. Die Geflüchteten sollen auch durch entsprechende Angebote in ihrer Sprach- und Alltagskompetenz gestärkt werden.

Außerdem werden die Projektmitarbeiterinnen und -mitarbeiter, zusätzlich zum Angebot einer offenen Sprechstunde in den Räumlichkeiten in der Marktstraße 33, die Geflüchteten aufsuchen und vor Ort beraten. Bei Bedarf wird an zuständige Ansprechpartner weitervermittelt. Ziel ist es, die Geflüchteten in ihrer Selbstkompetenz zu stärken. Das Projekt wird durch das Land Niedersachsen gefördert.

Offene Sprechstunde:

Dienstags von 9 – 11 Uhr
Donnerstags von 15 – 18 Uhr
sowie nach Vereinbarung

Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer (MBE)

Die Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer unterstützt und berät Menschen mit Migrationshintergrund und fördert ihre Teilhabechancen in rechtlicher, sozialer, ökonomischer und kultureller Hinsicht. Die Beratung orientiert sich an den individuellen Fragestellungen der Ratsuchenden. Im Mittelpunkt steht die Hilfe zur Selbsthilfe und Aktivierung von eigenen Ressourcen zur beruflichen und sozialen Integration. Beraten werden erwachsene Zugewanderte mit einem festen Aufenthaltstitel, EU-Bürgerinnen und -Bürger mit Freizügigkeitsberechtigung, Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedler sowie Teilnehmer vor, während und nach einem Integrationskurs. Die Migrationsberatung wird durch das Bundesministerium des Inneren aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.

Offene Sprechstunde:

Dienstags von 14 – 17 Uhr
sowie nach Vereinbarung

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