Live in der ARD: 19 Endspiele beim „Finaltag der Amateure“

Live in der ARD: 19 Endspiele beim „Finaltag der Amateure“

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Barsinghausen (eb). Die Premiere im Vorjahr verlief derart vielversprechend, dass die ARD auch in diesem Jahr wieder live dabei ist – beim Finaltag der Amateure. Bundesweit werden die Endspiele um die jeweiligen Landespokale am Donnerstag, 25. Mai, im öffentlich-rechtlichen Fernsehen übertragen. Der Zeitplan steht: Insgesamt 19 Endspiele stehen an, verteilt auf drei Anstoßzeiten.

Starkes lokales Interesse gab’s im vergangenen Jahr, als der 1. FC Germania Egestorf/Langreder im Finale stand. Obendrein wurde das Endspiel gegen die Spielvereinigung Drochtersen/Assel an der Egestorfer Ammerke ausgetragen. Zwar waren die Germanen unterlegen, aber dennoch für die 1. Hauptrunde im DFB-Pokal qualifiziert.

Im diesjährigen Finale um den Krombacher Niedersachsenpokal steht diemsal kein Team aus der Region Hannover. Zuletzt war Oberligist SV Arminia Hannover am VfL Osnabrück gescheitert (DJ berichtete). Die Osnabrücker treffen im Finale auf den Lüneburger SK Hansa. Aufgrund zwei Startplatzberechtigungen für Niedersachsen stehen beide Teams bereits als Teilnehmer im DFB-Pokal fest. „Es ist wunderbar, dass der Amateurfußball nach dem großartigen Erfolg des ersten Finaltages erneut eine große Bühne erhalten wird“, freute sich NFV-Präsident Karl Rothmund unlängst darüber, dass auch das niedersächsische Pokalfinale am Himmelfahrtstag 2017 erneut in den Fokus einer breiten Öffentlichkeit rücken wird.

WDR-Sportchef Steffen Simon resümierte: „Die Premiere des Finaltags im vergangenen Mai war rundum gelungen. Mit der Erfahrung aus dieser Veranstaltung wollen wir abermals ein hochklassiges Gesamtpaket schnüren. Wir freuen uns sehr auf dieses sportliche Großereignis.“ Beim ersten Finaltag der Amateure waren 17 Landespokal-Endspiele ausgetragen worden, lediglich vier Landesverbände konnten nicht dabei sein. Die rund achtstündige Livesendung, die in Hamburg startete und in Essen endete, hatte im Durchschnitt 1,37 Millionen und in der Spitze mehr als zwei Millionen Fernsehzuschauer (Marktanteil: 10,2 Prozent).

Der Westdeutsche Rundfunk (WDR) wird erneut die Übertragung der Livekonferenz in der ARD koordinieren. Die ARD startet am 25. Mai um 12.35 Uhr mit ihrer großen Livekonferenz. Insgesamt 19 Partien werden gezeigt, verteilt auf drei Anstoßzeiten. Die Übertragung dauert bis 20 Uhr.

Anpfiff zu den ersten sechs Endspielen am Finaltag ist um 12.45 Uhr. Weiter geht es um 14.45 Uhr, erneut mit sechs Begegnungen, darunter das Endspiel um den Krombacher Niedersachsenpokal zwischen dem VfL Osnabrück und dem Lüneburger SK Hansa. Im letzten Slot ab 17 Uhr stehen dann sieben Partien auf dem Programm. Ankerstadien der ARD bei der Übertragung sind am Mittag das Salmtalstadion in Salmtal und nachmittags das Stadion Essen. Von dort werden zunächst Julia Scharf und anschließend Jessy Wellmer die große Livekonferenz moderieren.

Peter Frymuth, DFB-Vizepräsident Spielbetrieb und Fußballentwicklung, sagte: „Auch diesmal haben wir wieder eine hochinteressante Mischung aus namhaften Vereinen mit großer Vergangenheit sowie forschen Außenseitern, die einen tollen Weg im bisherigen Wettbewerb hinter sich haben und vom Einzug in den DFB-Pokal träumen. Das verspricht ein besonderes Fußballfest.“

NFV-Chef Rothmund ergänzte: „Partien wie das Duell der Traditionsklubs MSV Duisburg und Rot-Weiss Essen am Niederrhein oder Osnabrück gegen Lüneburg bei uns versprechen absoluten Amateur-Spitzenfußball.“

Mit dem FC Energie Cottbus, den Stuttgarter Kickers, Hansa Rostock, dem 1. FC Saarbrücken, SC Paderborn, Fortuna Köln, MSV Duisburg und Rot-Weiss Essen (DFB-Pokalsieger 1953) sind acht ehemalige Bundesligisten beim Finaltag dabei. Die unterklassigsten Endspielteilnehmer sind die Sportfreunde Dorfmerkingen aus Württemberg und der VfR Hausen aus Südbaden. Beide sind in der Landesliga (7. Liga) beheimatet. Die Endspiele in Sachsen (24. Mai) und Sachsen-Anhalt (noch nicht terminiert) werden nicht im Rahmen des Finaltags ausgetragen.

Nachfolger gesucht: Regionalligist Drochtersen/Assel feierte im Vorjahr seinen Pokaltriumph an der Egestorfer Ammerke.

Nachfolger gesucht: Regionalligist Drochtersen/Assel feierte im Vorjahr seinen Pokaltriumph an der Egestorfer Ammerke.

Der Finaltag im Überblick

Anstoß 25. Mai, 12.45 Uhr:

Baden: SG HD-Kirchheim – FC Nöttingen

Brandenburg: FC Energie Cottbus – FSV 63 Luckenwalde

Hamburg: FC Eintracht Norderstedt – SV Halstenbek-Rellingen

Rheinland: SV Eintracht Trier – TuS Koblenz

Thüringen: FSV Wacker Nordhausen – FC Rot-Weiß Erfurt

Württemberg: Sportfreunde Dorfmerkingen – Stuttgarter Kickers

Anstoß 25. Mai, 14.45 Uhr:

Bayern: SV Wacker Burghausen – 1. FC Schweinfurt 05

Bremen: Leher TS – Bremer SV

Hessen: SV Rot-Weiß Hadamar – SV Wehen Wiesbaden

Mecklenburg-Vorpommern: F.C. Hansa Rostock – MSV Pampow

Niedersachsen: VfL Osnabrück – Lüneburger SK Hansa

Südbaden: VfR Hausen – 1. FC Rielasingen-Arlen

Anstoß 25. Mai, 17 Uhr:

Berlin: FC Viktoria 1889 Berlin – BFC Dynamo

Mittelrhein: SC Fortuna Köln – Bonner SC

Niederrhein: Rot-Weiss Essen – MSV Duisburg

Saarland: SV Elversberg – 1. FC Saarbrücken

Schleswig-Holstein: SV Eichede – Holstein Kiel

Südwest: Wormatia Worms – SV Morlautern

Westfalen: SC Paderborn – Sportfreunde Lotte

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