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  • 20. Juli 2018

Polizei fährt schweres Geschütz gegen Drogendealer auf

Barsinghausen (wk). Aufgrund von Hinweisen gab es am Donnerstag, 14. Januar, einen massiven Polizeieinsatz in Barsinghausen. Daran waren auch Beamte des Sondereinsatzkommandos (SEK) Niedersachsen und der Polizeihubschrauber Phönix beteiligt.

Die Hinweise an die Barsinghäuser Polizei besagten, dass sich in der Wohnung eines 35-jährigen Mannes an der Egestorfer Straße scharfe Schusswaffen befinden sollten. Außerdem solle der Mann zusammen mit einem anderen Barsinghäuser mit Drogen handeln.

Das Amtsgericht Hannover erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hannover einen Durchsuchungsbeschluss für die Wohnungen der beiden Männer, einen Kleinarten und eine Garage, der noch am Nachmittag umgesetzt wurde. Nicht nur der Verdacht auf scharfe Schusswaffen, sondern auch der Umstand, dass die Tatverdächtigen Kampfhunde halten, hatte den Einsatz des SEK zur Folge. Der Besatzung des Polizeihubschraubers dokumentierte den Einsatz aus der Luft, auch am heutigen Freitag kreiste Phönix noch einmal über der Stadt.

In der Wohnung des 35-Jährigen an der Egestorfer Straße wurden neben zwei Schreckschusswaffen auch zwei Cannabispflanzen sowie diverse Gegenstände, die vermutlich aus Diebstählen aus dem vergangenen Herbst stammen, sichergestellt. Die Beamten fanden auch einen Aufsitzrasenmäher und einen Handrasenmäher vor, die bei einem Einbruch in die Garage der Heilig-Kreuz-Kirchengemeinde Kirchdorf gestohlen wurden. Darüber hinaus konnte noch eine Zwille sichergestellt werden, mit der im vergangenen Jahr aus dem Haus an der Egestorfer Straße heraus auf vorbeifahrende Fahrzeuge geschossen worden sein soll.

In der Wohnung des zweiten Tatverdächtigen wurden neben Softair-Waffen rund 100 Gramm Marihuana sowie mehrere Tabletten, deren Inhaltsstoffe noch untersucht werden, konfisziert.

Die beiden Männer wurden während des Einsatzes vorübergehend festgenommen. Nach Beendigung der erkennungsdienstlichen Maßnahmen wurden sie mittlerweile nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wieder auf freien Fuß gestezt.

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