• 17. November 2018
Zehn Künstler setzen Kulturlandschaften in Szene

Zehn Künstler setzen Kulturlandschaften in Szene

Hannover/Barsinghausen/Burgwedel(Langenhagen/Neustadt/Ronnenberg/Springe/Wedemark/Wunstorf. Dieser Sommer verspricht ein Kunsterlebnis der ganz besonderen Art. Vom 12. Juni bis zum 30. September zeigen zehn Landart-Künstlerinnen und –Künstler aus dem In- und Ausland an zehn Orten in der Region Hannover aktuelle Positionen der internationalen Landschaftskunst. Vom Benther Berg im Calenberger Land über die Badeinsel in Wunstorf-Steinhude bis hin zum Wietzepark in Langenhagen setzen zehn temporäre Installationen verschiedene Kultur-Landschaften in Szene. Anlass ist das Kunstprojekt IntraRegionale, das gemeinschaftlich von zehn Kunstvereinen ausgerichtet wird und in das Programm 2016 der „Gartenregion Hannover“ eingebunden ist.

„Angesichts der beeindruckenden Kunstinstallationen, die im Rahmen der IntraRegionale 2016 entstanden sind, verblassen die Mühen und Anstrengungen, die notwendig waren, um alle Hürden zu beseitigen, die sich uns beim ersten Durchgang in den Weg gestellt haben. Ich bin glücklich und freue mich sehr, dass wir diesen Erfolg jetzt 3 Monate der Öffentlichkeit präsentieren können“, freut sich Projektleiter Frank Nordiek vom Atelier LandArt.

Diese Begeisterung teilt auch Ursula Schöndeling vom Kunstverein Langenhagen: „Gemeinsam haben wir es geschafft! Als die Idee der IntraRegionale 2016 die zehn Kunstvereine aus der Region Hannover zusammenführte, wussten wir, das wird ein Abenteuer und wir wollen dabei sein. Es folgten viele Abende und Tage gemeinsamer Aktion: von der Sondierung der Bewerber, dem Finden geeigneter Orte bis hin zu den ganz praktischen Erfordernissen, die den Aufbau der Werke aber auch Eröffnung und geführte Touren betreffen. Nun sind wir stolz, neben den tollen Werken auch viele Begleitaktionen anbieten zu können.“ Gefördert wird das innovative Kunstprojekt von der Region Hannover, der Nord/LB Kulturstiftung, der Stiftung Kulturregion Hannover sowie der Stiftung Niedersachsen.

Regionspräsident Hauke Jagau, der auch Vorstand der Stiftung Kulturregion Hannover ist, betont: „Das Projekt verbindet nicht nur die Landschaftsräume, sondern auch die kreativen Kräfte in der Region Hannover. Die zehn beteiligten Kunstvereine kooperieren in dieser Form und in diesem Umfang zum ersten Mal miteinander. Das Projekt fördert die Entwicklung kooperativer Netzwerkstrukturen im ehrenamtlichen Kunstbetrieb, stellt eine neue Qualität der Zusammenarbeit dar und kann so zur Basis für weitere Gemeinschaftsprojekte werden.“ Sonja Beuning, Leiterin des Fachbereichs Planung und Raumordnung der Region Hannover, ergänzt: „Die ‚IntraRegionale‘ greift die Idee der Gartenregion Hannover auf, die gartenkulturellen Qualitäten der Region Hannover in den Mittelpunkt zu stellen und stellt  eine gelungene Verbindung zwischen Kultur-Landschaft und Garten-Kunst her.“

„Die erste IntraRegionale in der Region Hannover ist für uns aus mehreren    Gründen ein spannendes Projekt – sie verbindet sehr unterschiedliche Standorte und Kulturinstitutionen miteinander und bietet Beteiligungs-möglichkeiten für verschiedene Besuchergruppen“, sagt Michaela Stamme, Geschäftsführerin der NORD/LB Kulturstiftung.

Den Austausch unter den zehn Kunstvereinen findet auch Anja Römisch, Geschäftsführerin Stiftung Kulturregion Hannover, wichtig: „Mit der IntraRegionale unterstützt die Stiftung Kulturregion Hannover eine einzigartige Kooperation zwischen großen und kleinen, städtischen und ländlichen, haupt- und ehrenamtlich geführten Kunstvereinen der Region Hannover. Die Stiftung freut sich, diese erstmalig zustande gekommene Kooperation fördernd begleiten zu können. Attraktive Landschaftsräume werden mit Kunstwerken in Szene gesetzt, so dass neue Blickpunkte entstehen. Eine gute Gelegenheit, diese Orte der Region einmal mit anderen Augen zu betrachten und sich auf die spannungsreiche Beziehung zwischen Kunst und Landschaft einzulassen.“

„Beim Landschaftskunstprojekt IntraRegionale 2016 überzeugt die Stiftung Niedersachsen neben der inhaltlichen Konzeption die dezentrale Ausrichtung, die den Charakter der flächenmäßig großen Kulturlandschaft der Region Hannover widerspiegelt. Die internationale Ausschreibung und der Auswahlprozess haben es ermöglicht, zehn künstlerisch anspruchsvolle Installationen zu zeigen. Die Wahl von Landschaftsräumen als Ausstellungsorte stärkt die Position und Entwicklung der Gartenregion Hannover“, betont Amke Wollers, Referentin für Museen und Kunst der Stiftung Niedersachsen.

Landart – Kunst in und mit der Natur

Landart ist eine Kunstform, die alle Sinne berührt, Phantasie weckt und dabei hilft, die Natur neu und sich selbst als ein Teil davon zu entdecken und wahrzunehmen. Die zehn präsentierten Kunstwerke sind einzigartig und verändern sich ständig durch den Einfluss von Zeit und Wetter. Allen Arbeiten ist gemeinsam, dass sie weder transportabel, noch käuflich und dauerhaft sind. Landart lebt vom Augenblick und versucht mehr als andere Kunstrichtungen der letzten Jahrzehnte, Natur und Kunst in einer Sprache zu verbinden. Entstanden ist Landart Ende der 1960er-Jahre in den Vereinigten Staaten als Künstler erstmals versucht haben, nicht gegen, sondern mit der Natur zu arbeiten.

So breiten sich auf einer Anhöhe des Benther Berges mit Blick in das Calenberger Land vier große Trichter auf dem Waldboden aus. „Echo“ nennt der Schwede Greger Ståhlgren (*1966 in Schweden) sein Objekte, die der Form nach an Trompeten erinnern und den Eindruck erwecken sollen, als würde die Natur zum Menschen sprechen. Das Werk tritt in einen „stillen“ Dialog mit dem Betrachter und lässt Raum für eigene Gedanken und Interpretationen.Uddannet fra Domen Kunstskole i Göteborg, Sverige.

Matthias Lehmann aus Meißen (*1975 in Karl-Marx-Stadt / Sachsen) dagegen verwandelt das Areal der zukünftigen Wasserstadt Hannover-Limmer (ehemals Continental Reifen- und Gummiwerke) in eine begehbare Sonnenuhr. „12 Uhr mittags“ heißt die Installation, deren Mittelpunkt der auf dem Gelände stehende, 51 Meter hohe Wasserturm ist. Der Titel „12 Uhr mittags“ bezieht sich auf den gleichnamigen Westernklassiker und soll gleichzeitig auf die karge, prärieartige Sandwüste um den Wasserturm herum verweisen.

Anja Sonnenburg aus Berlin (*1966 in Berlin) präsentiert im weitläufigen Park des Hermannshofes in Völksen die Installation „Warmfront“. Dabei handelt es sich um eine begehbare Wetterkarte, die sich über eine Fläche von 50 x 30 Meter erstreckt und die Witterung vom 5. Juli 2015, dem bislang heißesten Tag in Deutschland, darstellt. Anja Sonnenburg möchte mit ihrem Werk auf die globale Klimaerwärmung und den durch den Menschen beeinflussten Temperaturanstieg aufmerksam machen.

Ebenfalls in Berlin wohnt Susken Rosenthal (*1956 in Stuttgart), die am Rande des Deisters, auf dem ehemaligen Zechengelände in Barsinghausen, die Arbeit „Bodenprobe“ zeigt. Dabei handelt es sich um einen 150 Zentimeter hohen, achteckigen Kegel, der neben einer trichterförmigen Bodenvertiefung mit dem gleichem Ausmaß liegt. Anscheinend wurde die großformatige Kegelform vor Ort exakt aus dem Boden herausgestochen. Dabei ist die mit Gras bewachsene Oberseite des Kegels mit dem Pflanzenwuchs der Umgebung identisch. Die formale Künstlichkeit der Bohrsituation mutet surreal an und verweist auf die 100 Jahre alte Bergbaugeschichte des Zechenparks.

Um Natur und Beobachtung geht es auch bei Hartmut Stockters (*1973 in Wilhelmshaven, lebt in Kopenhagen/Dänemark) Arbeit „Unterseeische Einwanderungsbehörde“. Auf der Brücke zur Badeinsel in Steinhude, dort, wo das Wasser flach und der Boden schlammig ist, hat Stockter einen 100 x 60 x 70 Zentimeter großen Kasten angebracht, der innen bemalt ist. Der auf der Brücke stehende Betrachter kann den Kasten nur durch ein Periskop einsehen, das am Geländer befestigt ist. Durch das Periskop soll der Eindruck entstehen, man blicke in einen möblierten Raum mit Fußboden, Einrichtung und Landkarten an den Wänden. Im Boden befinden sich verschieden große Löcher, neben denen ein Schild mit der Nennung einer Fischart angebracht ist. Die Idee zur „Unterseeischen Einwanderungsbehörde“ kam Stockter während der Lektüre verschiedener Artikel über die Fischbestände im Steinhuder Meer.

An einem Weg entlang einer ehemaligen Torfabbaufläche in Neustadt erstreckt sich Matthias Würfels (*1975 in Salzburg, lebt in Neumarkt am Wallersee/Salzburg und Altach) Installation „Expositio – Die Matrix des Ortes“ auf einem Areal von 10 x 4 Metern. Die tief-schwarzen Holzoberflächen und die geometrische Anordnung der Komposition aus Linien und Flächen verweisen auf die einstige Nutzung des Ortes. Während die unmittelbare Ausstellungsfläche inzwischen Naturschutzgebiet ist, kann in der Ferne noch der aktive Torfabbau beobachtet werden. Die vertikalen, körperhaften Elemente der Installation „Expositio – Die Matrix des Ortes“ weisen oberseitig die Moorvegetation der exakt darunterliegenden Bereiche auf, die sich am Boden als Negativ-Formen abzeichnen. So entsteht beim Betrachter der Eindruck, als würde sich die Skulptur aus dem Erdreich erheben und Teile der Landschaft in den Himmel exponieren. Matthias Würfels Installation hebt die Geschichte des Ortes hervor und lädt dazu ein, seine landschaftliche Identität zu hinterfragen.

Mit Christel Fetzer  aus Berlin (*1967 in Giengen/Brenz) aus Berlin (*1967 in Giengen/Brenz)präsentiert auf der IntraRegaionale 2016 eine Künstlerin ihr Werk, welches dem Betrachter in Form- und Farbsprache selbstbewusst gegenübertritt und sich über das gesamte Spannungsfeld vom Bild über das Objekthafte bis hin zur raumgreifenden Installation erstreckt. „Sunsettin“ heißt die Installation, die auf einer Wiese direkt am Ufer des Flusses Leine zu sehen sein wird. Der als „Leinemarsch“ bezeichnete Ort gehört zum Landschaftsschutzgebiet „Mittlere Leine“ und liegt in der Nähe des Gutes Poggenhagen in Neustadt am Rübenberge, das 1715 als Rittergut von der Adelsfamilie von Campen erbaut worden ist. Christel Fetzers „sunsettin“ ist nicht nur eine ortsbezogene Arbeit, sie inszeniert auch den Ort als das eigentliche Kunstereignis. Von weitem sieht man eine einfache, meterhohe Werbetafel, die einen Sonnenuntergang zeigt. Einmal am Tag besteht allerdings die Möglichkeit, dass Abbild und Realität ineinander übergehen und sich so ähneln, dass kein Unterschied zu bemerken ist. Der Betrachter ist eingeladen, sich auf die an der Werbetafel rückseitig befestigte Tribüne zu setzen und den Anblick der Landschaft zu genießen. „Sunsettin“ als Ort der Kontemplation.

Toni Schaller (*1956 in Eining) hat für die IntraRegionale einen Ort des Rückzuges, einen Schutzraum geschaffen, der inmitten der Natur Möglichkeiten zur Selbstreflexion und zum Innehalten bietet. Sein „shelter 5“ ist auf einer grasbewachsenen Freifläche, neben Eichen, Kiefern und Weidengebüsch zu bestaunen. Der Begriff „shelter“ kommt aus dem Englischen und heißt so viel wie Schutz, Unterschlupf, Behausung. Und genau darum geht es auch in Toni Schallers Arbeit. Der Ausstellungsort, der dem „Schützenverein Resse e.V. 1902“ in der Gemeinde Wedemark gehört, liegt direkt an der Hannoverschen Moorroute, die zwischen dem Schwarzen Moor und dem Otternhagener Moor hindurchführt.

Der Künstler Jan Philip Scheibe (*1972 in Lemgo, lebt in Hamburg) setzt mit seiner Arbeit „House of Wind“ dem Sommerwind ein Denkmal. Am Burgwedeler Mühlenbruchdamm – /- Ecke Storchenwiese flattern meterhohe Vorhänge aus bunten PVC-Streifen im Wind und verwandeln die sonst freie Wiese in ein buntes, sich bewegendes Farbenmeer. Im Spiel mit den Sonnenstrahlen bekommt der undurchsichtige Streifenvorhang dabei eine leichte, fast schon schwebende Anmutung.

Mit der Installation „Mare Nostrum“ lässt Victor López González (*1969 in Paris, lebt in Leipzig) die Drohne ARGO im Wietzepark Langenhagen bruchlanden. Diese Drohne ist Teil einer fiktiven Geschichte mit realem Hintergrund: Bei ARGO handelt es sich demzufolge um ein Überwachungssystem, das für die Kontrolle der Außengrenzen der EU entwickelt wurde. Die Drohne ist bei Einsätzen der italienischen Marine, die als „Mare Nostrum“ Operation zur Rettung von Flüchtlingen bekannt und 2014 eingestellt wurde, zum Einsatz gekommen. Gonzáles greift mit seiner künstlerischen Arbeit ein gesellschaftlich hochaktuelles Thema auf ohne gängige Klischees zu bedienen. Dabei setzt er an der Geschichte des von Flughafen und Militärgebiet geprägten Landschaftsraums in Langenhagen an.

Eröffnung am 12. Juni

Offiziell eröffnet wird die IntraRegionale 2016 am 12. Juni mit einer gemeinschaftlich ausgerichteten Vernissage aller zehn beteiligten Kunstvereine. An diesem Tag wird es eine ganztägige Kunst-Bustour durch die gesamte Region Hannover mit Besuch aller zehn Ausstellungsorte inklusive Führung und Mittagessen geben. Bis September 2016 laden die beteiligten Kunstvereine zu weiteren, interessanten Bus- und Fahrradtouren, Workshops und Aktionen, Vorträgen und Märchenlesungen ein.

Touren und Veranstaltungen während der IntraRegionale:

12. Juni – 30. September: „Me and my Kunstwerk“ – (Selfie-) Fotowettbewerb mit der Installation „12 Uhr mittags“ auf der Conti-Brache, Hannover-Limmer. Auslobung kik.kunst in kontakt.
18. Juni, 16.00 Uhr: Vortrag – „Vier Jahrzehnte Landschaftskunst in Norddeutschland“ – von Bettina v. Dziembowski, Landschaftskunstpark Springhornhof mit Radtour zur IntraRegionale im Wietzepark. Ort: VHS-Eichenpark, Langenhagen.
3. Juli, 10.00 Uhr: Landpartie Nord – Halbtägige Bustour zu fünf Ausstellungsorten mit Picknick. Start: Parkplatz Wietzepark, Langenhagen. Kosten 17 €.
10. Juli, 11.30 Uhr: Stadt-Land-Fluß – Halbtägige Bustour zu fünf Ausstellungs-orten mit Picknick. Start: kik-kunst in kontakt, Am Großen Garten 5A, Hannover. Kosten 17 €.
17. Juli, 11.15 Uhr: Ausflug mit der S5 – Vom Hermannshof zum Kunstverein Langenhagen. Start: Hermannshof, Völksen.
17. Juli, 10.00 Uhr: Fahrradtour zur Kunst – Geführte Tour zu 3 Ausstellungs-orten. Start: Alte Wache, Markstraße, Neustadt a. Rbge.
25. – 29. Juli, jeweils von 10.00 – 14.00 Uhr: Kinder-Workshop – Landart-Workshop für Kinder mit Rolf Sextro. Ort: Langenhagen.
5. August, 17.00 Uhr: Märchen – Eine Märchenlesung von Dr. Alfred Schröcker für kleine und große Zuhörer. Ort: Badeinsel, Steinhude.
13. und 14. August, jeweils von 10.00 – 16.00 Uhr: Naturale Netzwerke – Landart-Workshop auf der Badeinsel, Steinhude.
14. August, 10.00 Uhr: Moor-Meer-Deister – Bustour mit Besichtigung von sechs Kunstwerken. Start: ZOB Neustadt a. Rbge. Kosten: 17 €.
28. August, 10.00 Uhr: Calenberger Bustour – Besichtigung von sechs Kunststandorten. Start: Zechensaalparkplatz, Barsinghausen. Kosten: 17 €.
18. September, 11.15 Uhr: Wanderung – Von Barsinghausen zum Hermannshof. Start: ASB-Bahnhof Barsinghausen.

Weitere aktuelle Informationen zu Veranstaltungen und Tickets unter www.intraregionale.org

Die Veranstalter der IntraRegionale 2016 sind:

imago-Kunstverein Wedemark e.V. (Bissendorf), www.imago-kunstverein.de
KIK e.V. – Kunst in Kontakt (Hannover), www.kik-hannover.de
KulturGut Poggenhagen e.V. (Neustadt a. Rbge.), www.kulturgut-poggenhagen.de
Kunstraum Benther Berg e.V. (Ronnenberg), www.kunstraum-benther-berg.de
Kunst und Begegnung Hermannhof e.V. (Springe-Völksen), www.hermannshof.de
Kunstverein Barsinghausen e.V., www.kunstverein.baschex.de
Kunstverein Burgwedel/Isernhagen e.V., www.kunstverein-bwi.de
Kunstverein Langenhagen e.V., www.kunstverein-langenhagen.de
Kunstverein Neustadt a.Rbge. e.V., www.kunstverein-neustadt.de
Meerkunstraum e.V. (Wunstorf-Steinhude), www.meerkunstraum.de

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