• 20. Oktober 2018
Danny Bryants Hommage an den facettenreichen Blues

Danny Bryants Hommage an den facettenreichen Blues

Danny-Bryant---CoverGenau dieses Album wollte Danny Bryant schon immer aufnehmen: „Schon vor 20 Jahren als meine musikalische Laufbahn begann und ich mich als 15-jähriger Junge in die Plattensammlung meiner Eltern verliebte.“ Ab dem 29. Januar steht das Werk in den Verkaufsregalen – zehn amtliche Blues-Tracks mit einer Spieldauer von fast 50 Minuten.

Von Erk Bratke

Danny Bryant / „Blood Money“ (Jazzhaus Records /In-Akustik): Nach „Temperatur Rising“ (2013) und „Hurricane“ (2014) ist es Bryants drittes Album, das von Richard Hammerton produziert wurde. Dabei freut sich der gute Danny „wie Sau“, dass zumindest bei zwei Songs die Zusammenarbeit mit zwei Größen des Genres geklappt hat. Mit Walter Trout und Bernie Marsden standen gleich zwei Vorbilder unterstützend zur Seite.

Beim Titelstück zum Albumauftakt ist Trout der perfekte Partner – schon beim Komponieren des Songs. Noch nachdrücklicher ist der Beitrag von Marsden bei der Hammerballade „Just Won’t Burn“ hörbar – ein absoluter Höhepunkt des Longplayers. „Die Zusammenarbeit mit Bernie und Walter für dieses Album war ein Highlight meiner bisherigen Karriere“, betont der 35jährige Engländer aus Royston/Hertfordshire.

Insgesamt ist das Produkt eine einzige Hommage an den Blues mit all seinen Facetten und verschiedenen Einflüssen. „Diverse Geschmacksrichtungen dieser wundervollen Musik, die ich seit vielen Jahren liebe“, sagt Bryant. So huldigt er dem verstorbenen großen US-amerikanischer Blues-Gitarristen und Sänger Albert Collins („On The Rocks“) ebenso wie Jimmy Reed („Holding All The Cards“) und Albert King („Unchained“).

Und was die Stimme des britischen Bluesrock-Gitarristen anbelangt, so klingt er phasenweise gar nach Ian Gillan (Deep Purple). Nun aber genug des „namedropping“, womit an dieser Stelle eine Referenznennung gemeint ist. Besser mal reinhören – und zwar Danny Bryant „Blood Money“ ft. Walter Trout:

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