VHS-Calenberger-Land
  • 20. April 2018

Waldemar Anton ist NFV-Fußballer des Jahres

Waldemar Anton von Hannover 96 ist „Niedersachsens Fußballer des Jahres 2018“. Das 21-jährige Eigengewächs des Bundesliga-Aufsteigers setzte sich bei der Abstimmung unter Niedersachsens Sportjournalisten mit 41,18 Prozent der Stimmen durch. Zweite wurde die dänische Mittelfeldspielerin Pernille Harder vom Frauenfußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg (27,45 Prozent) vor Drittliga-Torjäger Benjamin Girth vom SV Meppen (21,57 Prozent). 9,8 Prozent der Stimmen entfielen auf Koen Casteels, Torhüter des Bundesligisten VfL Wolfsburg. Damit folgt Anton auf seinen Teamkollegen Martin Harnik, der die Wahl im vergangenen Jahr gewonnen hatte. Bereits seit 1991 kürt der NFV nun schon „Niedersachsens Fußballer des Jahres“. War die Abstimmung zunächst eine Publikumswahl, so sind seit 2007 ausschließlich die Sportjournalisten aus Niedersachsen stimmberechtigt. Zusammen mit der AOK Niedersachsen und dem Verein Niedersächsische Sportpresse (VNS) ruft der NFV jährlich zur Wahl auf. „Waldemar Anton ist ein verdienter Sieger dieser Wahl. Besonders freut mich seine Auszeichnung, weil er ein waschechter Niedersachse ist und als langjähriger NFV-Auswahlspieler einen Teil seiner fußballerischen Ausbildung in Barsinghausen erhalten hat“, sagte NFV-Präsident Günter Distelrath zum Wahlergebnis. VNS-Vorsitzender Hans-Joachim Zwingmann ergänzte: „Die niedersächsischen Sportjournalisten haben eine gute Wahl getroffen. Waldemar Anton hat bis zu seiner Verletzung eine tolle Saison gespielt.“ Anton ist nach Andre Breitenreiter, Jörg Sievers, Gerald Asamoah, Jan Simak, Fredi Bobic, Per Mertesacker, Robert Enke, Didier Ya Konan, Jan Schlaudraff, Mame Diouf, Ron-Robert Zieler und Harnik bereits der dreizehnte 96er, der den Titel erringen konnte. Neben einem Pokal erhält er den „Goldenen Schuh“ von der Firma adidas sowie einen Scheck in Höhe von 500 Euro, der zweckgebunden für die Jugendarbeit des Vereins bestimmt ist. Ein Ehrungstermin für den neuen „Fußballer des Jahres“ steht noch nicht fest.

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