Reise durch den abenteuerlichen Nordosten des Iran

Barsinghausen (wk). In der Reihe Bildung im Brigittenstift lädt die Volkshochschule Calenberger Land am Mittwoch, 26. Oktober, zu einem interessanten Dia-Vortrag ein. In der Zeit von 16 bis cirka 18.15 Uhr gibt es eine Reisebeschreibung mit Livekommentar zum Thema „Unbekannter Iran – Im abenteuerlichen Nordosten (Teil 1)“. Für die Bewohner des Brigittenstift Altenzentrum, Baltenweg 3, ist diese Veranstaltung kostenfrei. Gäste sind willkommen, auch „Nichtsenioren und -seniorinnen“, die Gebühr beträgt 7 Euro. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.

Der Iran ist ein weitgehend unbekanntes Land. Nicht nur, was seine politische Situation, sondern auch das Land selbst, seine Landschaften und Kulturen, angeht. Uwe Kinzel hat den Norden des Iran mit seinem „Reisekumpanen“ Dieter Dingler für mehrere Wochen bereist. Der Vortrag konzentriert sich dabei auf den nordöstlichen Landesteil mit den Städten Teheran, Zanjan und Soltaniye. Aus den Städten mit ihren Bazaren heraus geht es in die wilde Gebirgsregion des „Alborzgebirges“ bis hin zur berüchtigten „Assassinenfestung Alamut“. Das nächste Ziel, das „Kaspische Meer“, wird über wilde Pisten, wenig bekannte „Sinterterrassen“ und vulkanische Auswirkungen erreicht.

Beeindruckend: Der Grabturm Gonbad-e-Kavus. Fotos: Uwe Kinzel
Beeindruckend: Der Grabturm Gonbad-e-Kavus. Fotos: Uwe Kinzel

Immer am Wegesrand: Zeichen der uralten Kultur Irans oder Persiens. In der Turkmenischen Steppe begeben sich die beiden Reisenden auf eine mehrtägige Suche nach einem gewaltigen, über 500 Meter weiten „Schlammvulkan“, der selbst den Einheimischen praktisch unbekannt ist.

Ziel der Reise ist schließlich die heilige Pilgerstadt der „Schiiten“ im Iran: „Mashhad“. Hier wird das Grab von Reza verehrt, des achten von insgesamt zwölf Imanen. Zusammen mit dem Besuch des Grabschreines des Revolutionsführers Khomeini in Teheran – wo die beiden einen hochgestellten „Mullah“ trafen – ist dies der Höhepunkt in der Berührung mit dieser Form des Islam.
Interessierte entdecken ein nahezu unbekanntes, häufig auch falsch verstandenes, aber immer faszinierendes Land.

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Fast schon mystisch: Der Ayatollah-Khomeini-Grabschrein.