Verkehrsunfall auf K253 Ostermunzel

Bericht der Feuerwehr und Foto: Malte Westerschell, Stv. Stadtpressesprecher der Stadtfeuerwehr Barsinghausen

Barsinghausen. Am heutigen (Anm. der Redaktion) Dienstagmittag wurden die Ortsfeuerwehren Groß Munzel, Holtensen und Barsinghausen um 12:44 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der Kreisstraße 253 zwischen Ostermunzel und Dedensen alarmiert. Grund für die Alarmierung mit dem Stichwort „hm1“ war ein durch ein Smartphone automatisch ausgelöster Notruf ohne Sprechkontakt (ANR).
Bereits auf der Anfahrt erhielten die Einsatzkräfte die Information von der Leistelle, dass der Fahrer in seinem Fahrzeug eingeklemmt sei. Aufgrund der gemeldeten Lage befand sich auch der Rettungshubschrauber Christoph 4 im Anflug auf die Einsatzstelle.
An der Einsatzstelle stellte sich heraus, dass ein Pkw zunächst einen Baum gestreift hatte und anschließend frontal mit einem weiteren Baum kollidiert war. Das Fahrzeug wurde durch den Aufprall stark beschädigt. Der Fahrer war vermeintlich im Fußraum eingeklemmt und die Fahrertür ließ sich aufgrund der starken Verformungen nicht mehr öffnen.
Die Feuerwehr sicherte zunächst das Unfallfahrzeug, um eine sichere und möglichst schonende Rettung zu ermöglichen. Mithilfe eines hydraulischen Spreizers wurde die Fahrertür entfernt und so ein Zugang zum eingeklemmten Fahrer geschaffen. Anschließend konnte der Fahrer mittels Spineboard aus dem Fahrzeug gerettet und zur weiteren medizinischen Versorgung an den Rettungsdienst übergeben werden.
Parallel zu den Rettungsmaßnahmen stellten die Einsatzkräfte den Brandschutz sicher, führten das Batteriemanagement am Unfallfahrzeug durch und streuten ausgelaufene Betriebsstoffe ab.
Im weiteren Einsatzverlauf traf auch die Verkehrsunfallforschung der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) an der Unfallstelle ein, um den Unfallhergang zu untersuchen.
Die Kreisstraße 253 blieb während der gesamten Rettungs- und Einsatzmaßnahmen vollständig für den Verkehr gesperrt.
Insgesamt waren die Ortsfeuerwehren Groß Munzel, Holtensen und Barsinghausen mit 25 Einsatzkräften und sechs Fahrzeugen vor Ort. Ebenfalls an der Einsatzstelle befand sich der stellvertretende Stadtpressesprecher der Stadtfeuerwehr Barsinghausen. Seitens des Rettungsdienstes waren ein Rettungswagen (RTW), ein Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) sowie der Rettungshubschrauber Christoph 4 im Einsatz. Darüber hinaus waren die Polizei und die Verkehrsunfallforschung der Medizinischen Hochschule Hannover vor Ort.