• 23. Oktober 2018
Gehrdener Sommercup sowohl quantitativ als auch qualitativ top

Gehrdener Sommercup sowohl quantitativ als auch qualitativ top

Gehrden (eb). Beim mittlerweile traditionellen Sommercup der Tennissparte des SV Gehrden gab es ein neues Rekordmeldeergebnis. „Mit 30 Herren und 35 Damen war es das bisher am besten besuchte Turnier in Gehrden“, teilte Iris Perl mit. Nicht vergessen wollte SVG-Pressesprecherin, dass die diesjährige siebte Auflage nicht nur quantitativ, sondern auch qualitativ top besetzt war.

Bei den Damen war mit Juliane Triebe aus Berlin die Nummer 45 der deutschen Rangliste an Nummer 1 gesetzt. Insgesamt standen zehn Spielerinnen aus Deutschlands Top 500 auf der Gehrdener Sportanlage am Netz. In der Herrenkonkurrenz war Lokalmatador Jonas Lichte (113) aus Gehrden an Position 1 gesetzt; insgesamt traten fünf Spieler aus der Top 700 an.

Herren am Netz: Die Finalisten Peter-Robert Hodel (links)vom TuS Sennelager und Torben Otto von der TG Hannover.

Herren am Netz: Die Finalisten Peter-Robert Hodel (links)vom TuS Sennelager und Torben Otto von der TG Hannover.

Für eine faustdicke Überraschung sorgte Niklas Gerdes. Nachdem er in der zweiten Runde den Gehrdener Timo Schmidt in drei Sätzen bezwungen hatte, besiegte er auch Jonas Lichte ebenfalls in drei hart umkämpften Sätzen. Erst danach musste er sich im Halbfinale dem späteren Sieger Torben Otto aus Hannover geschlagen geben.

In der unteren Hälfte des Tableaus konnte sich Peter-Robert Hodel aus dem westfälischen Sennelager bis ins Finale durchsetzen, dass er dann in einem spannenden und hochklassigen Spiel im Tiebreak verlor. Die beiden anderen Gehrdener, Simon Lichte und Lorenz Eller, trafen im Viertelfinale der Nebenrunde aufeinander. Lichte gewann das Spiel mit 6:0 und 7:6, musste sich aber dann in der nächsten Runde geschlagen geben.

Spitze bei den Damen: Die Siegerin Juliane Triebe (links) vom Berliner SV 1892 neben ihrer Kontrahentin Lea-Katharina Jacob vom Tennispark Bielefeld.

Spitze bei den Damen: Die Siegerin Juliane Triebe (links) vom Berliner SV 1892 neben ihrer Kontrahentin Lea-Katharina Jacob vom Tennispark Bielefeld.

Bei den Damen setzten sich erwartungsgemäß die gesetzten Spielerinnen durch. Das Finale entschied Juliane Triebe deutlich mit 6:3/6:2 gegen Lea-Katharina Jacob aus Bielefeld für sich.

Traditionell wurden auch die Doppelkonkurrenzen ausgetragen. Trotz zusätzlicher Belastung wurde auch dieser Wettbewerb von allen beteiligten aktiven gut angenommen. Bei den Herren konnten die Gehrdener Asse Jonas Lichte und Timo Schmidt nach hochklassigen Matches den Titel für sich verbuchen. Die Zuschauer kamen bei den tollen Ballwechseln dabei voll auf ihre Kosten.

„Insgesamt gab es von Spielern und Zuschauern durchweg positive Resonanz. Und auch das Wetter hat, obwohl regnerisch angesagt, bis kurz vor Turnierschluss durchgehalten“, bilanzierte Pressesprecherin Perl.

Sieg im Doppel: Die Lokalmatadoren Jonas Lichte (hinten) und Timo Schmidt (vorn) vom gastgebenden SV Gehrden.   Fotos: privat

Sieg im Doppel: Die Lokalmatadoren Jonas Lichte (hinten) und Timo Schmidt (vorn) vom gastgebenden SV Gehrden. Fotos: privat

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