• 26. Mai 2018
Juleica-Ausbildung: Ein Gruß vom Inselabenteuer auf Norderney

Juleica-Ausbildung: Ein Gruß vom Inselabenteuer auf Norderney

Region (eb/ps). Mit viel Spaß etwas lernen, dabei noch eine tolle Urlaubsregion erleben, um später voller Tatendrang mit Eigeninitiative und -verantwortung im heimischen Verein aktiv wirken zu können – das sind Merkmale der jüngsten Juleica-Ausbildung auf der Nordseeinsel Norderney.

Der Regionssportbund (RSB) Hannover macht’s möglich. In den Osterferien fand erneut solch ein organisiertes Inselabenteuer statt. 16 Jugendliche aus der Region Hannover folgten der Einladung der RSB-Sportjugend zu einer besonderen Juleica-Ausbildung. Die Teilnehmer kamen aus den Kommunen Großburgwedel, Burgdorf, Lehrte, Sehnde, Laatzen, Barsinghausen, Seelze, Garbsen, Wunstorf und Ilsede-Solschen.

Quer durchs Land mit Bahn und Fähre fuhren die Jugendlichen auf die Nordseeinsel und wurden mit abenteuerlichen Tagen belohnt. Strand, Spaß und gute Laune – jedoch war der Strand nicht Aufenthaltsort Nummer 1. Engagiert und wissensdurstig verbrachten der Nachwuchs mit die vier Dozenten ihre Freizeit nicht selten bis nach 21 Uhr im Seminarraum des Märkischen Kreis-Gebäudes, in dem auch übernachtet wurde.

So wurde das Gebäude wahrhaftig zur neuen Kurzzeitheimat der letzten Woche, die zwar gespickt war mit reichlich theoretischem Inhalt, aber auch mit vielen kleinen praxisnahen Spielen für zwischendurch, um den Kopf abzukühlen. Zur Vertiefung komplexerer, weil aufwändigerer Inhalte und deren praktischer Umsetzung folgte dann am vierten Tag die Einteilung in Projektgruppen, in denen man sich in der Organisation und Umsetzung von Aktionen üben konnten.

So wurde beispielsweise ein Tischtennisturnier, eine Nachtaktion, eine Aktion rund um das Thema Ostern oder einen Ausflug zum Leuchtturm für die Gesamtgruppe unternommen. Mit vielen prägenden Erlebnissen, Erfahrungen und neuen Freundschaften ging es dann zurück in die Heimat.

Juleica ist eine Ausbildung zum Jugendleiter. Inhalte des Seminars waren: Wie Sommer-/Winter-Freizeiten organisiert werden und worauf man als JugendleiterIn besonders achten sollte, wie man die Regeln von Aufsichtspflicht und Haftung anwendet, welche Wünsche und Sorgen Jugendliche haben, wie die Ziele der Jugendarbeit aussehen, wie Spiele am Strand, in der Turnhalle oder am Abend, bei Olympiaden oder kurz: interessante Angebote für Kinder und Jugendliche gestaltet werden können, wie man als Jugendleiter Gruppen leitet, wie man als Jugendleiter eigene Interessen im Verein oder Verband vertritt oder wie man Sucht- und Gewaltsituationen präventiv begegnet.

Wer mehr über die nächsten Termine der Sportjugend erfahren möchte, der findet Infos auf der RSB-Homepage unter www.rsbhannover.de

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