• 20. Oktober 2018
Viel Aufregung vor dem ersten Start in der Landesliga

Viel Aufregung vor dem ersten Start in der Landesliga

Barsinghausen (eb/sk). Die Zusammenarbeit der beiden Barsinghäuser Schwimmvereine trägt weiterhin Früchte. Immer wieder dokumentiert der Zusammenschluss von SC und TSV zur sogenannten Startgemeinschaft Schwimmen (SGS) Barsinghausen die Konkurrenzfähigkeit gegenüber größeren Vereinen.

Jüngst startete erstmals eine Mannschaft der SGS Barsinghausen in der Landesliga des Deutschen Mannschaftswettbewerb Schwimmen, kurz DMS genannt. Die DMS-Wettkämpfe sind unterteilt in die 1. Bundesliga, drei 2. Bundesligen sowie je eine Landesliga pro Landesschwimmverband (darunter Bezirks- beziehungsweise Stadtligen). Insgesamt werden 17 Disziplinen geschwommen. Für alle Ligen gilt die „offene Wertung“ (ab 10 Jahre) – das heißt, dass es keine Alterswertung gibt. So starten in einer Mannschaft unter Umständen erfahrene Masters neben einem im Extremfall 10-jährigen Nachwuchsschwimmer.

Als Ausrichter der Männer-Landesliga-Niedersachsen 2016 fungierte der VfV Hildesheim, der insgesamt zehn Team im „Wasserparadies“ der Domstadt erwartete. Die jungen Männer der I. Mannschaft vom Deister waren durch intensives Training bestens vorbereitet. Das Team zeigte sich äußerst motiviert, wenngleich auch sehr aufgeregt vor der Herausforderung. „Wir sind das einzige Team mit weniger als vier Stunden regelmäßigen Wassertrainings unter der Woche“, hatte Trainer Dennis Yaghobi in Erfahrung gebracht. Dafür präsentierte sich seine Riege mit einer mannschaftlich geschlossenen und guten Leistung sowie durchaus herausragenden Einzelleistungen.

Souveräner Sieger wurde der Delmenhorster SV mit 14.026 Punkten. Dahinter platzierte sich die SSG Braunschweig (13.406) vor dem TSV Quakenbrück (12.417). Hinter der SG Region Osnabrück (12.117) belegte die dritte Mannschaft der Wasserfreunde 98 Hannover (12.092) den 5. Platz – dicht gefolgt von der heimischen SGS Barsinghausen, die auf 11.9915 Punkte kam.

Am Ende war es also Platz 6 für die SGS. Zwar konnte damit das selbst gesteckte Ziel, ein Rang in der Top 5, leider nicht erreicht werden. „Doch mit einer Verbesserung um 250 Punkte zum Vorjahr haben wir aber einen ordentlichen Sprung gemacht“, freute sich Trainer Yaghobi und war stolz auf seine Mannschaft.

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