Lies: „Luftqualität in Niedersachsen hat sich weiter verbessert“

Vorläufiger Bericht zur Stickstoffdioxidbelastung erschienen

Stickstoffdioxidbelastung

Niedersachsen. Das Staatliche Gewerbeaufsichtsamt Hildesheim hat die vorläufigen Messergebnisse zur Stickstoffdioxidbelastung in Niedersachsen veröffentlicht. „Auch 2020 hat sich die Luftqualität in Niedersachsens Städten weiter verbessert. Es ist ein gutes Zeichen, dass die Maßnahmen zur Schadstoffreduzierung greifen – und dass auf starke Einschränkungen wie Fahrverbote weiterhin verzichtet werden kann.“, so Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies.

Bei keiner einzigen der 17 Messstationen, die wohngebäude- sowie straßennah aufgestellt sind, wurde der zulässigen Jahreshöchstwert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter überschritten. Im Mittel ist die aufgezeichnete Belastung um 6,3 Mikrogramm gesunken und liegt nun deutlicher unter dem Höchstwert (36,8 µg/m³ in 2019 zu 30,5 µg/m³ 2020). Auch am Standort Friedrich-Ebert-Straße in Hannover und beim Standort Neuer Graben in Osnabrück sind die Werte jetzt im akzeptablen Bereich. „Besonders erfreulich ist, dass sich die Messwerte im wohnnahen Bereich stark verbessert haben“, stellt Lies heraus.

Für die Verbesserung der Luftqualität ist nach derzeitigem Stand eine Kombination aus mehreren Gründe ursächlich: einer ist das verringerte Verkehrsaufkommen während der Corona-Pandemie. Dazu kommt die Modernisierung der Fahrzeugflotte, die eine stärkere Nutzung von Elektromobilität bei gleichzeitigem Rückgang von älteren Diesel-Fahrzeugen bedeutet. Aber auch die Maßnahmen, die im Rahmen von Luftreinhalteplänen eingeführt wurden, haben zur Entwicklung positiv beigetragen. „Mit dem Anstoß zu mehr nachhaltiger Mobilität trägt Niedersachsen nicht nur zum Klimaschutz bei, sondern steigert auch die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger. Diesen Weg wollen wir weitergehen“, so Lies.

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