• 10. Dezember 2018
Jahresabschluss der Johanniter

Jahresabschluss der Johanniter

Ronnenberg/Wennigser Mark (red).  Eine neue Kindertagesstätte in der Wennigser Mark eröffnet, gut angenommene Angebote in den Johanniter-Treffpunkten Barsinghausen und Gehrden, ausgebuchte Kurse in der Breitenausbildung, viele ehrenamtliche Einsätze und Aktionen und Zulauf in der Johanniter-Jugend: Christian Bauer, Dienststellenleiter, und Manfred Mayer, Ortsbeauftragter, bedankten sich beim Jahresabschluss bei Mitarbeitenden und ehrenamtlichen Helfern für das hohe Engagement jedes Einzelnen.

„Ohne euch wäre das alles nicht möglich gewesen“, sagte Christian Bauer.  Als Dankeschön hatte die Ortsverbandleitung zum Fest unter dem Motto „Die wilden 70er und 80er“ in das Dorfgemeinschaftshaus in Wennigser Mark eingeladen. „Dieser Abend gehört euch“, sagte Christian Bauer. Seinem Dank schlossen sich Milo Rothe, Leiter Ehrenamt, und Jessica Rimmele, Johanniter-Jugend, an. Sie zeichneten Helferinnen und Helfer für ihre geleisteten ehrenamtlichen Stunden aus. Insgesamt zählten sie für das laufende Jahr  9460 Stunden. Im Ehrenamt sind die Leistungsträger Jessica Rimmele (1070 Stunden), Milo Rothe (705), Cira Vorwohle (450), Rolf Wirkner (430) und Steffen Krohne (420).  Überaus engagiert haben sich in der Johanniter-Jugend Dominik Kuil (623,5), Saskia Kulhawy (522), Lena Köhne (424), Tobias Josef (400,5) und Lukas Köpsel (400 Stunden).

„Das Engagement unserer vielen ehrenamtlichen Helfer ist eine zentrale Säule unserer Arbeit. Ohne ihren Einsatz wären viele unserer Angebote gar nicht möglich. Im Sanitätsdienst kümmern sie sich um die medizinische Versorgung bei großen Veranstaltungen oder sie schaffen mit der Arbeit in Jugendgruppen sinnvolle Freizeitangebote für Heranwachsende“, sagt Christian Bauer. „Aber nicht nur das: Mit der Begeisterung für ihre Aufgabe und ihrer Lebenserfahrung bereichern und prägen sie unser Miteinander.“

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Jessica Rimmele erhält von Milo Rothe für 1070 ehrenamtlich geleistete Stunden ein Dankeschön. Foto: Johanniter/Antje Heilmann

Rund jeder zweite ehrenamtliche Helfer der Johanniter übernimmt Aufgaben im Sanitäts- und Rettungsdienst sowie im Katastrophenschutz. Das Spektrum ist jedoch weitaus größer. Überall dort, wo Menschen auf Hilfe angewiesen sind, ist ehrenamtliches Engagement gefragt. „Viele glauben, dass man sich bei uns nur im Blaulicht-Bereich engagieren kann. Das stimmt aber nicht. Unter anderem in Ronnenberg, Gehrden, Wennigsen oder Barsinghausen widmen sich Ehrenamtliche regelmäßig Angeboten wie Seniorennachmittagen und ähnlichem“, berichtet Christian  Bauer.

Ohne ehrenamtliches Engagement würde vieles in unserer Gesellschaft nicht funktionieren. Auch die Arbeit der Johanniter wäre ohne die Unterstützung ihrer bundesweit mehr als 30 000 ehrenamtlichen Helfer nicht denkbar. Allein bei den Johannitern im Ortsverband Deister engagieren sich fast 50 Frauen und Männer für das Gemeinwohl – freiwillig und ohne Bezahlung.

Die Ehrenamtlichen aus dem Ortsverband Deister treffen sich wöchentlich mittwochs von 19 bis 21 Uhr in der Johanniter-Dienststelle in Ronnenberg, Hagacker 5b. Bereits um 17.30 Uhr beginnt die Jugendgruppenstunde der Johanniter-Jugend. Neue Mitglieder sind überall willkommen. Kontakt unter Telefon 0800 0019214 (gebührenfrei).

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