• 17. November 2018
Frauensporttag – der wohl beliebteste Dauerbrenner des RSB

Frauensporttag – der wohl beliebteste Dauerbrenner des RSB

Region (eb). Von Aroha bis Zumba – und dazwischen jede Menge neue Trendsportarten zum gemeinsamen Ausprobieren. Das ist der Frauensporttag (FST), der wohl beliebteste Dauerbrenner des Regionssportbundes (RSB) Hannover. In diesem Jahr kommt es bereits zur zehnten Auflage.

Frauensporttag-3-Skiking

Im Angebot: Wie schon im Vorjahr steht sowohl Skiking…

Abermals steht die Sportanlage des SC Langenhagen mit den reichhaltigen Outdoor- und Indoor-Möglichkeiten im Blickpunkt, genauer gesagt am 19. September. Das ist zwar noch ein Weilchen hin, doch aus den Erfahrungen der Vorjahre gilt für Interessentinnen: Möglichst frühzeitig anmelden! Der Anmeldezeitraum hat bereits begonnen.

Zum sportlichen Schnuppertag werden abermals 500 Frauen aus der gesamten Region erwartet. Es gilt Neues zu entdecken. Der Ausschuss „Sport und Events“ des RSB hat wieder ein attraktives Programm mit Action und Ausdauer, Turnen und Trendsport, Fitness und Balance zusammengestellt. RSB-Geschäftsführerin Anna-Janina Niebuhr freut sich mit ihrem Team schon jetzt auf das bevorstehende Event: „Auch im Jubiläumsjahr haben wir wieder ein paar besondere Highlights. Alles soll an dieser Stelle noch nicht verraten werden, nur so viel: Es wird unter anderem einen Aqua-Workshop geben und jede Teilnehmerin erhält zum Jubiläum ein Funktionsshirt als Präsent.“

...als auch das Training im Bootcamp im Angebot des Frauensporttages.

…als auch das Training im Bootcamp im Angebot des Frauensporttages.

Dank richtete die Geschäftsführerin an die Sponsoren, die dies möglich machen. Niebuhr: „Den Anmeldebereich auf unserer Homepage haben wir in diesem Jahr umgestaltet, sodass nun jede Frau bei der Anmeldung selbst bestimmen kann, in welcher Reihenfolge sie die einzelnen Workshops belegen möchte.“ Empfohlen wird eine möglichst frühzeitige Anmeldung. Der Frauensporttag beginnt am Samstag, 19. September, um 9 Uhr und endet um 16.45 Uhr. Die Teilnahmegebühr von 15 Euro (wird per SEPA-Lastschrift eingezogen) beinhaltet die Teilnahme, die Getränkeversorgung über den gesamten Tag sowie ein warmes Mittagessen.

Alle Frauen ab 16 Jahren können mitmachen. Jede Teilnehmerin kann sich für vier Workshops anmelden. Eine Vereinszugehörigkeit ist übrigens nicht erforderlich. Auch an Frauen mit Kindern ist gedacht. Dazu heißt es: „Sie haben ein Kind, aber niemanden zum Aufpassen? Kein Problem! Auch in diesem Jahr bietet der RSB wieder eine kostenlose Kinderbetreuung, die das Mehr-Generationen-Haus Langenhagen übernimmt.“

Weitere Informationen inklusive Anmeldeformular und Erklärungen zu den einzelnen Workshops sind im Internet auf der RSB-Hompage zu finden, und zwar unter: www.rsbhannover.de/de/rsb/veranstaltungen/frauensporttag-2015.

Zum Thema

Hintergrund: Der Frauensporttag ist ein Projekt des LandesSportBundes Niedersachsen, das vom Regionssportbund Hannover mit finanzieller und zum Teil langjähriger Unterstützung der Sparkasse Hannover, des LSB (Förderung aus Mitteln der Finanzhilfe des Landes Niedersachsen), der Region Hannover und dem Autohaus Kahle, mit freundlicher Unterstützung des Sportrings und der Stadt Langenhagen sowie in guter Zusammenarbeit mit dem SC Langenhagen, dem Mehr-Generationen-Haus und dem DRK-Ortsverein Garbsen durchgeführt wird. In diesem Jahr kommen weitere Sponsoren wie beispielsweise die ARAG-Allgemeine Versicherungs-AG sowie die Flughafen Hannover-Langenhagen GmbH hinzu.

Daten und Fakten: Bereits seit 2006 führt der Regionssportbund den Frauensporttag in Langenhagen durch. Es handelt es sich um einen Schnuppertag, an dem Frauen ab 16 Jahren vier verschiedene Sportarten in Form von einstündigen Workshops ausprobieren können. Insgesamt stehen jedes Jahr 20 verschiedene und stetig wechselnde Sportarten zur Auswahl, darunter Altbewährtes sowie viele neue Sportarten und Bewegungsformen. Seit der ersten Durchführung erfreut sich der Frauensporttag großer Beliebtheit. Nachdem in den ersten drei Jahren die Teilnehmerzahlen bei 300 Frauen lagen, freuten sich die Organisatoren bereits ab dem vierten Jahr über Teilnehmerzahlen von 500 Frauen.

So kommt es, dass auf der einen Seite viele Frauen wiederholt teilnehmen und auf der anderen Seite ebenso ein Großteil der Teilnehmerinnen zum ersten Mal dabei ist. Auf diese Weise werden mehrere Ziele erreicht: Der Spaß am gemeinsamen Sporttreiben steht an erster Stelle. Vereinsmitglieder blicken über den Tellerrand und erhalten Anregungen durch das Angebot an Trendsportarten. Frauen, die keinem Sportverein angehören, bekommen einen Einblick in die Welt des Vereinswesens und entdecken Sportarten, die ihnen Spaß machen. Das RSB-Team steht während und im Anschluss der Veranstaltung interessierten Frauen gern zur Seite, wenn es um die Suche nach einem Verein in Wohnortnähe geht, der dieses Sportangebot im Portfolio hat.

Interview

Frauensporttag-4-Interview-Niebuhr

RSB-Geschäftsführerin Anna-Janina Niebuhr.

Seit 2006 veranstaltet der Regionssportbund (RSB) Hannover seinen Frauensporttag (FST). Wurden bereits im ersten Jahr mit fast 300 Teilnehmerinnen die Erwartungen weit übertroffen, so gilt für die vergangenen sechs Jahre: Ausgebucht! „Schnell anmelden“ heißt es für interessierte Mädchen und Frauen. Alljährlich ist die Kapazität mit über 500 Teilnehmerinnen zügig erreicht. Nachrücken ist da eher Glücksache. Nach der FST-Auflage 2014 richteten wir drei Fragen an die RSB-Geschäftsführerin Anna-Janina Niebuhr.

DJ: Frau Niebuhr, der Frauensporttag ist quasi ein Dauerbrenner des Regionssportbundes, noch dazu ein überaus beliebter. Haben Sie eine Erklärung dafür?
Niebuhr: Es ist ein nahezu perfektes und höchst vielfältiges Angebot, das sich insbesondere durch Mundpropaganda weiterträgt. Der Bekanntheitsgrad ist nach wie vor steigend. Waren es zunächst eher Vereinsgemeinschaften von interessierten Frauen, so können wir heute beispielsweise Mütter mit Töchtern und vor allem immer wieder Neulinge begrüßen. In 2014 waren es fast 200, darunter auch jede Menge Teilnehmerinnen ohne Vereinszugehörigkeit.

DJ: 500 Menschen zu bewegen – das kostet jede Menge Geld. Wie schafft das eine gemeinnützige Vereinigung wie der Regionssportbund?
Niebuhr: Insgesamt ergaben sich für den Frauensporttag rund 14.000 Euro an Kosten. Mit der Gebühr der Teilnehmerinnen verzeichneten wir etwa 7.500 Euro an Einnahmen. Die Region Hannover beteiligte sich ebenso wie der Landessportbund mit Zuschüssen. Bemerkenswert ist das Sponsoring der Sparkasse Hannover mit 2.500 Euro. Für den Regionssportbund blieb schlussendlich eine tragbare Summe von etwa 1.000 Euro an Kosten übrig – und natürlich unser Input an Arbeit.

DJ: Womit wir bei dem Aufwand an Personal wären…
Niebuhr: Unser Input bezieht sich einerseits auf die Arbeit in der Geschäftsstelle, die im Vorfeld des Frauensporttages eben zum Job dazu gehört. Am Veranstaltungstag selbst, das heißt von früh morgens um 8 Uhr bis etwa abends 18 Uhr, sind wir als hauptamtliche Kräfte natürlich auf die Unterstützung aus dem Ehrenamt angewiesen. Insgesamt sind circa 30 Helfer und Helferinnen im Einsatz. Unterstützung finden wir ferner beim SC Langenhagen und auch bei der Stadt Langenhagen mit der Bereitstellung von Hallenkapazitäten und dem Outdoorgelände. So können wir den Teilnehmerinnen in fünf Sportstätten mit insgesamt 13 Hallen unterschiedlicher Größe ein abwechslungsreiches Programm bieten.

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