VHS Calenberger Land
  • 18. August 2018
Kapitän Eichhorn nimmt den Cup entgegen

Kapitän Eichhorn nimmt den Cup entgegen

Barsinghausen (eb/bo). Das Daumen drücken hat also geholfen: Jan-Erik Eichhorn aus Egestorf ist Niedersachsenmeister im Hallenfußball – natürlich nicht allein, sondern als Teammitglied der U13-Junioren von Hannover 96. Beim „Avacon-Cup“ in der Barsinghäuser Karl-Laue-Halle feierten die „jungen Roten“ ihren dritten Titelgewinn in Folge.

Jan-Erik

Jan-Erik Eichhorn – als Kapitän der U13 von Hannover 96 (Foto oben / stehend Dritter von links) und daheim in Egestorf bei der Zeitungslektüre. Fotos: Neumann / Bratke

Titel-Hattrick für 96. Dabei war das große Finale in Barsinghausen um die niedersächsische Hallenmeisterschaft der U13-Junioren bereits nach 19 von insgesamt 28 Begegnungen und damit so früh wie nie zuvor zugunsten der Mannschaft von 96-Trainer Marco Möhring entschieden. Und auch der ehemalige Nachwuchskicker des TSV Kirchdorf hatte seinen Anteil daran – erst auf dem Spielfeld und dann bei der Siegerehrung, wo Jan-Erik als 96-Kapitän den Pokal entgegen nahm.

Vorentscheidenden Charakter hatte der 3:1-Erfolg der 96er gegen den bis dahin ärgsten Widersacher aus Osnabrück-Stadt/Osnabrück-Land-Süd. Nach 0:1-Rückstand war es Silas Steinwedel, der mit drei Treffern die Partie drehte. Als in der anschließenden Begegnung der VfL Wolfsburg eine 0:1-Niederlage gegen Gifhorn einstecken musste, war am erneuten Triumph der Hannoveraner nichts mehr zu rütteln. „Ich bin wahnsinnig zufrieden. Die Jungs haben das super gemacht, auch wenn eigentlich alle Spiele eng waren. Imponierend, wie sie das Spiel gegen Osnabrück gedreht haben. Vor ein paar Wochen wären sie mental noch nicht so stark gewesen“, lobte Möhring seine Mannschaft.

Dem Team aus Wolfsburg, am Ende auf Rang 2, blieb immerhin die Genugtuung, den alten und neuen Meister aus Hannover im letzten Turnierspiel mit 2:0 bezwingen zu können. Im Gefühl des sicheren Turniersieges hatte sich 96 bereits zuvor auch eine 1:3-Niederlage gegen den Vorletzten aus Schaumburg geleistet.

Nach 517 Toren in 114 Vorrundenspielen packten die acht Endrundenteilnehmer in den 28 Begegnungen der Endrunde noch einmal 109 Treffer drauf. Insgesamt fielen beim diesjährigen Turnier in 142 Spielen also 626 Tore, was einem Schnitt von 4,41 Treffern pro Partie entspricht. Torschützenkönig der Endrunde wurde mit elf Treffern Michel Eickschläger (Osnabrücker Sportclub) vom Stützpunkt Georgsmarienhütte.

Am Turnier um den „Avacon-Cup“ beteiligten sich auch in diesem Jahr wieder alle 36 niedersächsischen DFB-/NFV-Förderstützpunkte mit ihren Kreisauswahlteams sowie die Leistungszentren der niedersächsischen Erst-, Zweit- und Drittligisten. Gesichtet wurden in sechs Vorrundengruppen die Spieler des Jahrganges 2002. Die besten 70 kommen im März zu zwei Lehrgängen in Barsinghausen zusammen. Mit diesen Maßnahmen beginnt der Aufbau der jüngsten NFV-Auswahlmannschaft – und auf diese Teilnahme hofft nun natürlich auch Jan-Erik Eichhorn.

Weitere Infos unter www.nfv.de oder www.deister-journal.de (siehe „Hausbesuch bei Jan-Erik Eichhorn“).

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